1 Jahr Fridays for Future – 365 E-Books »Vom Ende der Klimakrise«


Aufgeschlossenheit, Mut, große Träume, autofreie Sonntage und viele kleine Schritte, die alles möglich machen können: Vor einigen Tagen hatten wir euch aufgefordert uns eure Vision einer Gesellschaft zu schicken, die es mit der Klimakrise erfolgreich aufnimmt. Wie sieht eurer Meinung nach eine gerechte, lebenswerte Welt aus, die ihre Abhängigkeit von fossilen Energien überwunden hat? Zahlreiche E-Mails mit euren Ideen, Visionen und Träumen erreichten uns.

Wir möchten euch einige dieser Einsendungen nicht vorenthalten:

»Wir sind dazu verpflichtet die heutige Klimakrise ernst zu nehmen! Dazu muss der Staat durch sinnvolle Subventionen, kluge Verbote einbinden. Die Klimakrise darf nicht mehr als Jobkiller gesehen werden, sondern als deutschlandweite Chance. Sie schafft Arbeitsplätze in den verschiedensten Bereichen und kann uns Bürger zu einer Einheit Formen. Es soll heißen: Wir schaffen das! Wir werden die Klimakrise überwinden! Wir müssen sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Handeln, statt zu reden! Nur so können wir das schaffen. Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht mehr über neue Technologien und einen effizienten Umbruch reden sollen. Das ist wichtig! Viel mehr heißt es, dass wir das Geredete nun auch umsetzen sollten. Und am besten sofort!«

Jonatan


»Eine Vision von der Gesellschaft im Jahrhundert 21, setzt sich langsam und einfach aus Bildern zusammen, ich trage sie durch Worte nach außen und male damit Streikschilder an. Und ich bin nicht alleine, nicht die einzige. Millionen von Menschen zeichnen, schreiben oder schreien es, jeder ist ein Teil eines Superhelds der sich aufbäumt und sagt: Wenn wir unser Leben so weiter führen, dann zerstören wir diese Welt. Das Wort radikal, besitzt für die Politik zu viel Radikalität. Dabei muss sich radikal etwas verändern damit unsere Erde weiter lebt. Für euren liebsten Menschen seid ihr bereit durchs Feuer zu gehen, eure Kinder beschützt ihr bis zum bitteren Ende, egal wie schlecht es euch geht. Warum ist es so schwer zu verstehen, dass das alles verfällt wenn die Erde nicht überlebt. Sie muss unser liebster Mensch sein. Das Wichtigste für uns. Sie ist der Grund für unser  Leben, unsere Lebensunterkunft. Und das ganz umsonst. Das schenkt sie uns, während wir ihr nichts geben. Und das wäre vielleicht nur halb so schlimm, würden wir nicht Sekunde für Sekunde so viel nehmen. Wir brauchen kein Fleisch zum  Überleben, doch konsumieren es in Massen, fahren alleine in einem Familienauto arbeiten, zu Freunden oder einkaufen, um dort unsere Errungenschaften in Plastiktüten zu packen. Der Kohleausstieg sollte vor Jahren erfolgen, doch das Geld färbte die Augen von Geschäftsleuten golden und so wurde entscheidende Zeit vergeudet. So viel ist passiert, so viel passiert. Schlechte, aber auch gute Sachen! Millionen von Menschen setzen sich ein und glauben daran, dass man die Welt retten kann. Jede Woche, jeden Tag, zerbrechen sie sich Köpfe und machen sich stark. Im 21. Jahrhundert sind fossile Brennstoffe Vergangenheit, erneuerbare Energien dominieren diese Zeit. Wir essen weniger oder gar kein Fleisch, Plastiktüten werden Zukunftskinder nicht mehr kennen und ihre Eltern können sich in Geschichtsbüchern finden, wie sie auf der Straße für Ihre Zukunft kämpften. Alles ist möglich, wenn man dran glaubt, wenn aus Willen Taten folgen und genug Menschen an einem Strang ziehen. Dann kann man Ziele erreichen und das Schlechte besiegen!«

Anna Lena


»Meine Vision des 21. Jahrhunderts ist folgende: flug- und autofreie Sonntage, ein Veggieday pro Woche, ein generelles Plastikverbot, keine Autos in den Innenstädten, kostenloser, öffentlicher Nahverkehr, eine weltoffene, kriegslose Welt mit gleichen Lebensverhältnissen, eine inklusive Gesellschaft und saubere Luft zum Atmen.«

Malte


»Für mich liegt ein Großteil vor allem in der Mobilität. Ich sehe Städte ohne Autos, in denen durchs Radfahren Energie gewonnen und ins Stromnetz eingespeist werden kann.«

Meike


»Ich stelle mir ein gerechte Zukunft ungefähr so vor: Keine Massentierhaltung mehr, deutliche Reduktion in der Fleischproduktion und anderer tierischer Produkte. Am besten natürlich alle Vegan weil das unseren ökologischen Fußabdruck enorm senken würde aber das ist wahrscheinlich zu utopisch gedacht – aber träume immer groß! 🙂 Alle Einwegplastikprodukte wurden vom Markt genommen und durch bessere, biologisch abbaubare Alternativen ersetzt dort wo sie überhaupt gebraucht werden. Denn wieso muss jede Gurke einzeln eingewickelt werden? Die Modeindustrie arbeitet mit fairen Löhnen und sauberen Standards, keine Plastikfasern mehr, recycelt wo es geht und handelt Klimaneutral. Atomenergie ist abgeschafft, dafür wird auf nachhaltige Energien gesetzt wie Solar und Windenergie… Diskriminierung auf Grund der Herkunft und der ganze Stress mit Visa-Beantragung geht dem Ende zu, jeder Reisepass ist gleich viel wert. Und noch so viel mehr.«

Runa


»Meine Vision ist es, dass das Problem als dringendstes zu bewältigendes Problem anerkannt wird und dann nur noch danach gehandelt wird, was gut für Umwelt, Natur und Lebewesen ist. Und alles andere mit einer Entschlossenheit verboten. Gemeinsam Lösungen voranbringen, weg von Vermögensvermehrung als erste Priorität.«

Lucia


»Ich würde mir eine aufgeschlossene Gesellschaft wünschen, die der zu schützenden Umwelt den nötigen Respekt zollt und sie aktiv schützt. Quasi also eine Gesamtheit-Weltbevölkerung, die unsere Mutter Erde nicht weiter ausbeutet, sondern beschützt. Nur so kann es uns gelingen, langfristig ein lebenswertes Leben zu gewährleisten.«

Stefan


»Ich denke eine machbare Zukunftsvision ist, mit kleinen Schritten anzufangen: beispielsweise beim Einkaufen auf Plastik zu verzichten, bewusster einzukaufen und möglichst viele dazu zu bringen, es einem gleich zu tun. Dann wir das Umdenken in der Gesellschaft bewirken, dass sich die Unternehmen noch mehr anstrengen klimaneutraler zu agieren. Also lasst es uns gemeinsam schaffen! 🙂 «

Barbara


Vielen Dank für euer Engagement. Legen wir alle rechtzeitig los und gestalten den großen Wandel. Gemeinsam. Denn es gibt eine Chance auf ein Ende der Klimakrise. Wenn wir sie jetzt ergreifen.

Unter allen Einsendungen haben wir 365 E-Books von »Vom Ende der Klimakrise« verlost.